Man behauptet, dass mein Intelligenzquotient 127 beträgt, und dass ich über eine außergewöhnliche Redegabe verfüge. Dabei vereine ich angeblich die Wortgewandtheit eines Schriftstellers mit der Fantasie eines Künstlers. Mein kreativer Geist ist immer wach und strebt danach, sich auszudrücken und seine neuesten Ideen zu präsentieren.
Ich sei außergewöhnlich sprachbegabt und sehr einfühlsam, sagte man mir. Nicht zuletzt deshalb könnte ich Menschen selbst komplexeste Zusammenhänge spielend leicht verständlich machen. Also ich wäre jetzt einem Klugen Philologen, hätte ich mich nicht damals für die Telekommunikation entschieden.
Ich weiß von mir, dass ich nicht nur belle, sondern auch beiße.
Als autoritärer und eher aggressiver Typ kommt für mich nur eine Position in Frage: die Spitze. Und Ich habe keinerlei Schwierigkeiten, dies auch deutlich zu machen. Durch meine Hitzköpfigkeit habe ich schon manchen Menschen vor den Kopf gestoßen. Ich teilen jedoch nie grundlos aus. Keine Sorge, Ich habe auch paar gute Seiten. Ich bin unkompliziert und falle nicht so leicht auf die Oberflächlichkeiten anderer herein. Anstatt um den heißen Brei herum zu reden, sage ich immer, was ich meinen, und achte dabei darauf, meine Mitmenschen nah genug an mich heran zu lassen, damit sie meine Handlungen schätzen lernen.
Meine Wunschkarriere liegt im Bereich der schönen Künste!
Berufe im Bereich der schönen Künste haben vor allem etwas damit zu tun, bestimmte Emotionen hervorzurufen. Ob man sich mit Musik, Theater oder der Malerei beschäftigt, künstlerisch veranlagte Personen besitzen eine höher entwickelte sinnliche Wahrnehmungsfähigkeit gegenüber ihrer Umwelt. Künstler wollen die Welt von einer einzigartigen Perspektive aus betrachten und diese Vision mit anderen teilen. Das heißt, das künstlerische Werk dient häufig der Verbindung mit anderen, auf der individuellen Ebene des Künstlers. Unglücklicherweise nehmen die meisten Menschen an, genau wie ich, künstlerische Berufe seien eine brotlose Beschäftigung. Das ist jedoch nicht immer der Fall. Künstler können genauso erfolgreich sein, wie Menschen in anderen Berufen.
Mein Unterbewusstsein ist bestimmt von Friedfertigkeit.
Ich habe immer das Gefühl, ich wäre von einem höheren Zweck angetrieben. Ich habe den tief verankerten Wunsch, den Frieden in der Welt zu fördern. Für mich ist es wichtig, die Welt positiv zu beeinflussen.
Ich verspüren das Bedürfnis, meine Mitmenschen dazu zu bringen, die positiven Seiten des Lebens zu sehen, anstatt sich auf das Negative zu konzentrieren.
Der Grund für die Beschaffenheit meines Unterbewusstseins mag darin liegen, dass mich die Furcht und der Kampf als Kind geprägt haben. Ich bin nur ein Produkt des Bürgerkriegs des Libanon.